Gepostet am 25. Oktober 2009 ¬ 20:34h.admin
So tönet denn, schäumende Wellen,
Und windet euch rund um mich her!
Mag Unglück doch laut um mich bellen,
Erbost sein das grausame Meer!
Ich lache den stürmenden Wettern,
Verachte den Zorngrimm der Flut;
O, mögen mich Felsen zerschmettern!
Denn nimmer wird es gut.
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Gepostet am 25. Oktober 2009 ¬ 20:33h.admin
War es dir, dem diese Lippen bebten,
Dir der dargebotne süße Kuß?
Gibt ein irdisch Leben so Genuß?
Ha! wie Licht und Glanz vor meinen Augen schwebten,
Alle Sinne nach den Lippen strebten!
In den klaren Augen blickte
Sehnsucht, die mir zärtlich winkte,
Alles klang im Herzen wieder,
Meine Blicke sanken nieder,
Und die Lüfte tönten Liebeslieder.
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Gepostet am 25. Oktober 2009 ¬ 20:32h.admin
Der wilde Jäger bei dunkeler Nacht
im wildesten Dickicht des Forstes erwacht.
Er höret den Sturm und erhebt sich im Zorn,
er nimmt seine Hunde, das tönende Horn.
Besteigt seinen Rappen, mit Blitzesgewalt
durchfährt er laut schnaubend den zitternden Wald.
Es wiehert sein Roß, tönt das Horn in die Runde.
Er hetzt die Gefährten, es bellen die Hunde.
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