<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gedichte von Ludwig Tieck</title>
	<atom:link href="http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 Oct 2009 18:34:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Verzweiflung</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/verzweiflung/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/verzweiflung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 18:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=38</guid>
		<description><![CDATA[So tönet denn, schäumende Wellen, Und windet euch rund um mich her! Mag Unglück doch laut um mich bellen, Erbost sein das grausame Meer! Ich lache den stürmenden Wettern, Verachte den Zorngrimm der Flut; O, mögen mich Felsen zerschmettern! Denn nimmer wird es gut. Nicht klag&#8217; ich, und mag ich nun scheitern, Im wäßrigen Tiefen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So tönet denn, schäumende Wellen,<br />
Und windet euch rund um mich her!<br />
Mag Unglück doch laut um mich bellen,<br />
Erbost sein das grausame Meer!</p>
<p>Ich lache den stürmenden Wettern,<br />
Verachte den Zorngrimm der Flut;<br />
O, mögen mich Felsen zerschmettern!<br />
Denn nimmer wird es gut.<br />
<span id="more-38"></span><br />
Nicht klag&#8217; ich, und mag ich nun scheitern,<br />
Im wäßrigen Tiefen vergehn!<br />
Mein Blick wird sich nie mehr erheitern,<br />
Den Stern meiner Liebe zu sehn.</p>
<p>So wälzt euch bergab mit Gewittern,<br />
Und raset, ihr Stürme, mich an,<br />
Daß Felsen an Felsen zersplittern!<br />
Ich bin ein verlorener Mann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/verzweiflung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>War es dir, dem diese Lippen bebten</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/war-es-dir-dem-diese-lippen-bebten/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/war-es-dir-dem-diese-lippen-bebten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 18:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[War es dir, dem diese Lippen bebten, Dir der dargebotne süße Kuß? Gibt ein irdisch Leben so Genuß? Ha! wie Licht und Glanz vor meinen Augen schwebten, Alle Sinne nach den Lippen strebten! In den klaren Augen blickte Sehnsucht, die mir zärtlich winkte, Alles klang im Herzen wieder, Meine Blicke sanken nieder, Und die Lüfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War es dir, dem diese Lippen bebten,<br />
Dir der dargebotne süße Kuß?<br />
Gibt ein irdisch Leben so Genuß?<br />
Ha! wie Licht und Glanz vor meinen Augen schwebten,<br />
Alle Sinne nach den Lippen strebten!</p>
<p>In den klaren Augen blickte<br />
Sehnsucht, die mir zärtlich winkte,<br />
Alles klang im Herzen wieder,<br />
Meine Blicke sanken nieder,<br />
Und die Lüfte tönten Liebeslieder.<br />
<span id="more-36"></span><br />
Wie ein Sternenpaar<br />
Glänzten die Augen, die Wangen<br />
Wiegten das goldene Haar,<br />
Blick und Lächeln schwangen<br />
Flügel, und die süßen Worte gar<br />
Weckten das tiefste Verlangen;<br />
O Kuß, wie war dein Mund so brennend rot!<br />
Da starb ich, fand ein Leben erst im schönsten Tod.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/war-es-dir-dem-diese-lippen-bebten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der wilde Jäger</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/der-wilde-jager/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/der-wilde-jager/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 18:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=34</guid>
		<description><![CDATA[Der wilde Jäger bei dunkeler Nacht im wildesten Dickicht des Forstes erwacht. Er höret den Sturm und erhebt sich im Zorn, er nimmt seine Hunde, das tönende Horn. Besteigt seinen Rappen, mit Blitzesgewalt durchfährt er laut schnaubend den zitternden Wald. Es wiehert sein Roß, tönt das Horn in die Runde. Er hetzt die Gefährten, es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wilde Jäger bei dunkeler Nacht<br />
im wildesten Dickicht des Forstes erwacht.<br />
Er höret den Sturm und erhebt sich im Zorn,<br />
er nimmt seine Hunde, das tönende Horn.</p>
<p>Besteigt seinen Rappen, mit Blitzesgewalt<br />
durchfährt er laut schnaubend den zitternden Wald.<br />
Es wiehert sein Roß, tönt das Horn in die Runde.<br />
Er hetzt die Gefährten, es bellen die Hunde.<br />
<span id="more-34"></span><br />
Wohlauf meine Jagd, wohlauf meine Jagd!<br />
Das Revier ist unser; denn jetzt ist es Nacht.<br />
Von flüchtigen Geistern wird gerne gehetzt,<br />
wer sich vor Geheul und Gebelle entsetzt.</p>
<p>So fahren sie polternd durch Lüfte dahin,<br />
ein Grauen dem frommen und furchtsamen Sinn.<br />
Doch wer sich vor Wald und vor Nacht nicht entsetzt,<br />
der wird vom Getümmel de Geister ergötzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/der-wilde-jager/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arion schifft auf Meereswogen..</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/arion-schifft-auf-meereswogen/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/arion-schifft-auf-meereswogen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 18:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=32</guid>
		<description><![CDATA[Arion schifft auf Meereswogen Nach seiner teuren Heimat zu, Er wird vom Winde fortgezogen Die See in stiller, sanfter Ruh. Die Schiffer stehn von fern und flüstern, Der Dichter sieht ins Morgenrot, Nach seinen goldnen Schätzen lüstern Beschließen sie des Sängers Tod. Arion merkt die stille Tücke, Er bietet ihnen all sein Gold, Er klagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arion schifft auf Meereswogen<br />
Nach seiner teuren Heimat zu,<br />
Er wird vom Winde fortgezogen<br />
Die See in stiller, sanfter Ruh.</p>
<p>Die Schiffer stehn von fern und flüstern,<br />
Der Dichter sieht ins Morgenrot,<br />
Nach seinen goldnen Schätzen lüstern<br />
Beschließen sie des Sängers Tod.<br />
<span id="more-32"></span><br />
Arion merkt die stille Tücke,<br />
Er bietet ihnen all sein Gold,<br />
Er klagt und seufzt, daß seinem Glücke<br />
Das Schicksal nicht wie vordem hold.</p>
<p>Sie aber haben es beschlossen,<br />
Nur Tod gibt ihnen Sicherheit,<br />
Hinab ins Meer wird er gestoßen,<br />
Schon sind sie mit dem Schiffe weit.</p>
<p>Er hat die Leier nur gerettet,<br />
Sie schwebt in seiner schönen Hand,<br />
In Meeresfluten hingebettet<br />
Ist Freude von ihm abgewandt.</p>
<p>Doch greift er in die goldnen Saiten<br />
Daß laut die Wölbung widerklingt,<br />
Statt mit den Wogen wild zu streiten<br />
Er sanft die zarten Töne singt:</p>
<p>Klinge Saitenspiel,<br />
In der Flut<br />
Wächst mein Mut,<br />
Sterb ich gleich, verfehl ich nicht mein Ziel.</p>
<p>Unverdrossen<br />
Komm ich, Tod,<br />
Dein Gebot<br />
Schreckt&#8217; mich nicht, mein Leben ward genossen.</p>
<p>Welle hebt<br />
Mich im Schimmer,<br />
Bald den Schwimmer<br />
Sie in tiefer, nasser Flut begräbt.</p>
<p>Es klang das Lied durch alle Tiefen,<br />
Die Wogen wurden sanft bewegt,<br />
In Abgrunds Schlüften, wo sie schliefen,<br />
Die Seegetiere aufgeregt.</p>
<p>Aus allen Tiefen blaue Wunder,<br />
Die hüpfend um den Sänger ziehn,<br />
Die Meeresfläche weit hinunter<br />
Beschwimmen die Tritonen grün.</p>
<p>Die Wellen tanzen, Fische springen,<br />
Seit Venus aus den Fluten kam,<br />
Man dieses Jauchzen, Wonneklingen<br />
In Meeresfesten nicht vernahm.</p>
<p>Arion sieht mit trunknen Blicken<br />
Lautsingend in das Seegewühl,<br />
Er fährt auf eines Delphins Rücken,<br />
Schlägt lächelnd noch sein Saitenspiel.</p>
<p>Des Fisches Sinn zum Dienst gezwungen,<br />
Er naht sich schon der Felsenbank,<br />
Er landet, hat den Fels errungen<br />
Und singt dem Fährmann seinen Dank.</p>
<p>Am Ufer kniet er, dankt den Göttern,<br />
Daß er entrann dem nassen Tod.<br />
Der Sänger triumphiert in Wettern<br />
Bezwingt ihn nicht Gefahr, nicht Not.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/arion-schifft-auf-meereswogen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir müssen uns trennen</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/wir-mussen-uns-trennen/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/wir-mussen-uns-trennen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=30</guid>
		<description><![CDATA[Wir müssen uns trennen, Geliebtes Saitenspiel, Zeit ist es, zu rennen Nach dem fernen, erwünschten Ziel. Ich ziehe zum Streite, Zum Raube hinaus, Und hab&#8217; ich die Beute, Dann flieg&#8217; ich nach Haus. Im rötlichen Glanze Entflieh&#8217; ich mit ihr, Es schützt uns die Lanze, Der Stahlharnisch hier. Kommt, liebe Waffenstücke, Zum Scherz oft angetan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen uns trennen,<br />
Geliebtes Saitenspiel,<br />
Zeit ist es, zu rennen<br />
Nach dem fernen, erwünschten Ziel.<br />
<span id="more-30"></span></p>
<p>Ich ziehe zum Streite,<br />
Zum Raube hinaus,<br />
Und hab&#8217; ich die Beute,<br />
Dann flieg&#8217; ich nach Haus.</p>
<p>Im rötlichen Glanze<br />
Entflieh&#8217; ich mit ihr,<br />
Es schützt uns die Lanze,<br />
Der Stahlharnisch hier.</p>
<p>Kommt, liebe Waffenstücke,<br />
Zum Scherz oft angetan,<br />
Beschirmet jetzt mein Glücke<br />
Auf dieser neuen Bahn!</p>
<p>Ich werfe mich rasch in die Wogen,<br />
Ich grüße den herrlichen Lauf,<br />
Schon mancher ward niedergezogen,<br />
Der tapfere Schwimmer bleibt obenauf.</p>
<p>Ha! Lust zu vergeuden<br />
Das edele Blut!<br />
Zu schützen die Freude,<br />
Mein köstliches Gut!<br />
Nicht Hohn zu erleiden,<br />
Wem fehlt es an Mut?<br />
Senke die Zügel,<br />
Senke die Zügel,<br />
Glückliche Nacht!<br />
Spanne die Flügel,<br />
Daß über ferne Hügel<br />
Uns schon der Morgen lacht!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/wir-mussen-uns-trennen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie schnell verschwindet</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/wie-schnell-verschwindet/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/wie-schnell-verschwindet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=28</guid>
		<description><![CDATA[Wie schnell verschwindet So Licht als Glanz, Der Morgen findet Verwelkt den Kranz, Der gestern glühte In aller Pracht, Denn er verblühte In dunkler Nacht. Es schwimmt die Welle Des Lebens hin, Und färbt sich helle, Hat&#8217;s nicht Gewinn; Die Sonne neigert, Die Röte flieht, Der Schatten steiget Und Dunkel zieht. So schwimmt die Liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schnell verschwindet<br />
So Licht als Glanz,<br />
Der Morgen findet<br />
Verwelkt den Kranz,<br />
<span id="more-28"></span></p>
<p>Der gestern glühte<br />
In aller Pracht,<br />
Denn er verblühte<br />
In dunkler Nacht.</p>
<p>Es schwimmt die Welle<br />
Des Lebens hin,<br />
Und färbt sich helle,<br />
Hat&#8217;s nicht Gewinn;</p>
<p>Die Sonne neigert,<br />
Die Röte flieht,<br />
Der Schatten steiget<br />
Und Dunkel zieht.</p>
<p>So schwimmt die Liebe<br />
Zu Wüsten ab,<br />
Ach, daß sie bliebe<br />
Bis an das Grab!</p>
<p>Doch wir erwachen<br />
Zu tiefer Qual:<br />
Es bricht der Nachen,<br />
Es löscht der Strahl.</p>
<p>Vom schönen Lande<br />
Weit weggebracht<br />
Zum öden Strande,<br />
Wo um uns Nacht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/wie-schnell-verschwindet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie froh und frisch mein Sinn sich hebt</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/wie-froh-und-frisch-mein-sinn-sich-hebt/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/wie-froh-und-frisch-mein-sinn-sich-hebt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=26</guid>
		<description><![CDATA[Wie froh und frisch mein Sinn sich hebt, Zurück bleibt alles Bangen, Die Brust mit neuem Mute strebt, Erwacht ein neu Verlangen. Die Sterne spiegeln sich im Meer, Und golden glänzt die Flut. Ich rannte taumelnd hin und her, Und war nicht schlimm, nicht gut. Doch niedergezogen Sind Zweifel und wankender Sinn; O tragt mich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie froh und frisch mein Sinn sich hebt,<br />
Zurück bleibt alles Bangen,<br />
Die Brust mit neuem Mute strebt,<br />
Erwacht ein neu Verlangen.<br />
<span id="more-26"></span></p>
<p>Die Sterne spiegeln sich im Meer,<br />
Und golden glänzt die Flut.<br />
Ich rannte taumelnd hin und her,<br />
Und war nicht schlimm, nicht gut.</p>
<p>Doch niedergezogen<br />
Sind Zweifel und wankender Sinn;<br />
O tragt mich, ihr schaukelnden Wogen,<br />
Zur längst ersehnten Heimat hin.</p>
<p>In lieber, dämmernder Ferne,<br />
Dort rufen heimische Lieder,<br />
Aus jeglichem Sterne<br />
Blickt sie mit sanftem Auge nieder.</p>
<p>Ebne dich, du treue Welle,<br />
Führe mich auf fernen Wegen<br />
Zu der vielgeliebten Schwelle,<br />
Endlich meinem Glück entgegen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/wie-froh-und-frisch-mein-sinn-sich-hebt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Treue Liebe dauert lange</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/treue-liebe-dauert-lange/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/treue-liebe-dauert-lange/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=24</guid>
		<description><![CDATA[Treue Liebe dauert lange, Überlebet manche Stund&#8217;, Und kein Zweifel macht sie bange, Immer bleibt ihr Mut gesund. Dräuen gleich in dichten Scharen, Fordern gleich zum Wankelmut Sturm und Tod, setzt den Gefahren Lieb&#8217; entgegen, treues Blut. Und wie Nebel stürzt zurücke, Was den Sinn gefangen hält, Und dem heitern Frühlingsblicke Öffnet sich die weite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Treue Liebe dauert lange,<br />
Überlebet manche Stund&#8217;,<br />
Und kein Zweifel macht sie bange,<br />
Immer bleibt ihr Mut gesund.<br />
<span id="more-24"></span></p>
<p>Dräuen gleich in dichten Scharen,<br />
Fordern gleich zum Wankelmut<br />
Sturm und Tod, setzt den Gefahren<br />
Lieb&#8217; entgegen, treues Blut.</p>
<p>Und wie Nebel stürzt zurücke,<br />
Was den Sinn gefangen hält,<br />
Und dem heitern Frühlingsblicke<br />
Öffnet sich die weite Welt.</p>
<p>Errungen,<br />
Bezwungen<br />
Von Lieb&#8217; ist das Glück,<br />
Verschwunden<br />
Die Stunden,<br />
Sie fliehen zurück;<br />
Und selige Lust,<br />
Sie stillet,<br />
Erfüllet<br />
Die trunkene, wonneklopfende Brust;<br />
Sie scheide<br />
Von Leide<br />
Auf immer,<br />
Und nimmer<br />
Entschwinde die liebliche, selige, himmlische Lust!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/treue-liebe-dauert-lange/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Muß es eine Trennung geben</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/mus-es-eine-trennung-geben/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/mus-es-eine-trennung-geben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Muß es eine Trennung geben, Die das treue Herz zerbricht? Nein, dies nenne ich nicht leben, Sterben ist so bitter nicht. Hör&#8217; ich eines Schäfers Flöte, Härme ich mich inniglich, Seh&#8217; ich in die Abendröte, Denk&#8217; ich brünstiglich an dich. Gibt es denn kein wahres Lieben? Muß denn Schmerz und Trennung sein? Wär&#8217; ich ungeliebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Muß es eine Trennung geben,<br />
Die das treue Herz zerbricht?<br />
Nein, dies nenne ich nicht leben,<br />
Sterben ist so bitter nicht.<br />
<span id="more-22"></span></p>
<p>Hör&#8217; ich eines Schäfers Flöte,<br />
Härme ich mich inniglich,<br />
Seh&#8217; ich in die Abendröte,<br />
Denk&#8217; ich brünstiglich an dich.</p>
<p>Gibt es denn kein wahres Lieben?<br />
Muß denn Schmerz und Trennung sein?<br />
Wär&#8217; ich ungeliebt geblieben,<br />
Hätt&#8217; ich doch noch Hoffnungsschein.</p>
<p>Aber so muß ich nun klagen:<br />
Wo ist Hoffnung, als das Grab?<br />
Fern muß ich mein Elend tragen,<br />
Heimlich bricht das Herz mir ab.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/mus-es-eine-trennung-geben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>So willst du des Armen</title>
		<link>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/so-willst-du-des-armen/</link>
		<comments>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/so-willst-du-des-armen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/?p=20</guid>
		<description><![CDATA[So willst du des Armen Dich gnädig erbarmen? So ist es kein Traum? Wie rieseln die Quellen, Wie tönen die Wellen, Wie rauschet der Baum! Tief lag ich in bangen Gemäuern gefangen, Nun grüßt mich das Licht! Wie spielen die Strahlen! Sie blenden und malen Mein schüchtern Gesicht. Und soll ich es glauben? Wird keiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So willst du des Armen<br />
Dich gnädig erbarmen?<br />
So ist es kein Traum?<br />
Wie rieseln die Quellen,<br />
Wie tönen die Wellen,<br />
Wie rauschet der Baum!<br />
<span id="more-20"></span></p>
<p>Tief lag ich in bangen<br />
Gemäuern gefangen,<br />
Nun grüßt mich das Licht!<br />
Wie spielen die Strahlen!<br />
Sie blenden und malen<br />
Mein schüchtern Gesicht.</p>
<p>Und soll ich es glauben?<br />
Wird keiner mir rauben<br />
Den köstlichen Wahn?<br />
Doch Träume entschweben,<br />
Nur lieben heißt leben;<br />
Willkommene Bahn!</p>
<p>Wie frei und wie heiter!<br />
Nicht eile nun weiter,<br />
Den Pilgerstab fort!<br />
Du hast überwunden,<br />
Du hast ihn gefunden,<br />
Den seligsten Ort!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gedichte-von-ludwig-tieck.de/allgemein/so-willst-du-des-armen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

